The Communist, the Capitalist and the Orc

Militärische Informationen

(Monster aus der Tiefe)

Langsam begannen sich die Abenteurer wieder zu trennen. Mir zog sich wieder zurück in Teile des Waldes, die seine Hilfe dringender brauchen würden und Gebo und Tiffany machten sich auf die Suche nach einem mächtigen Artefakt, welches für beide von großer Interesse war.
Adam, Ronald und Klungo vertrieben sich währenddessen die Zeit damit Stöcke möglichst so zu zerkleinern, dass sie gerecht oder ungleich aufgeteilt werden konnten.
Nachdem sie jedoch zu keinem endgültig zufriedenstellenden Ergebnis kamen, entschieden sie sich aufzubrechen um ihren Weg durch den Wald fortzusetzen.

Unterwegs gelang es Klungo einen Dachs einzufangen, ihn mit etwas Futter milde zu stimmen und in einen Sack einzukleiden, Schnur an der Öffnung nun gleichzeitig als Leine fungierte.

Bald darauf wurde die Stille des Waldes durch lautes Orkgelächter zerissen und obwohl unsere Helden versuchten unauffällig zu bleiben, konnten die Orks sie entdecken.
Einmal mehr wurde das berüchtigte orkische Aggressionspotential nachgewiesen, als sich ein kurzer aber heftiger Kampf entspann, an dessen Ende die Orks niedergemetzelt am Boden lagen.
Als die Helden das Lager der Orks nach einigen Metern entdeckten, entschlossen sie sich dazu es zu plündern und anschließend dort zu übernachten.

Dass sie niemals Wachen aufzustellen pflegten, sollte sich in der folgenden Nacht rächen. Adam schlief sehr unruhig in seinem Zelt und als er die Bäume beobachtete um einen Hinweis auf die Ursache dafür zu finden hatte er das ungute Gefühl von den Bäumen beobachtet zu werden.
Aus dem Nichts schlugen auf einmal klauenbesetzte Arme nach den Reisenden und als sie sich aufrappelten standen sie acht bösartigen Baummenschen gegenüber.
Schnell entbrannte wieder ein heftiger Kampf, bei dem die Baummenschen nicht den Hauch einer Chance hatten und schnell in Späne zerhackt wurden.

Nach dem sie sich anschließend ausgeschlafen hatten machten sich unsere Helden wieder auf den Weg Richung Westen, wobei sie durch eine glückliche Fügung wieder auf einen befestigten Weg fanden.
Dieser Weg war jedoch gesäumt von Fußspuren, die Adam als diejenigen von Soldaten identifizierte. Diesen Spuren durch den Wald folgend, stießen sie nach einiger Zeit auf eine Lichtung, auf welcher ein Scharmützel zwischen den Soldaten von Gaurdan und den Spähern von Damongeir stattgefunden haben musste. Auf dem ganzen Feld lagen Leichen, Pfeile, zerbrochene Schwerter und geborstene Schilde. Als sie eine der Leichen durchsuchten fanden sie Informationen darüber, dass Gaurdan eine Armee nach Damongeir entsenden wollte und dass zum schnelleren Transport eine nahegelegene Zwergenruine gesichert werden sollte, unter der sich ein verstecktes Tunnelsystem mit schnell fahrenden Minenloren befand.
Ronald, Adam und Klungo beschlossen, diese Ruine zu finden und das Tunnelsystem zu nutzen um den großen Forst zu unterqueren und ihre Reise nach Damongeir zu verkürzen.

Die Suche gestaltete sich etwas schwieriger als gedacht, da die Lage der Zwergenruine in den unterlagen nur grob beschrieben war. Offensichtlich waren die Tunnel lange nicht genutzt worden und so beinahe in Vergessenheit geraten.
Den Anweisungen in den Dokumenten folgend, fanden die Helden die Lichtung auf der sich die Ruine befinden musste. Das Wort Lichtung war dabei eine Untertreibung, da sich diese mehrere Meilen weit über viele größere Hügel erstreckte.
Um sich einen Überblick zu beschaffen kletterten die Helden auf einen der Hügel und stellten fest, dass sie vor dem nächsten Problem standen: Es gab etwa ein halbes Dutzend Ruinen auf der Lichtung und keiner von ihnen konnte an ihnen zwergische Baukunst ausmachen.

Sie beschlossen die Ruinen einfach nacheinander aus der Nähe anzuschauen und hatten tatsächlich an der dritten Ruine Glück.
Das Eingangsportal war durch eine kleinere Befestigung gesichert, die allerdings stark baufällig war und deren einst prächtiges Tor nun zerfallen war.
Ehrwürdig schritten sie durch das Tor und machten sich daran das Eingangsportal zu öffnen und einen Blick hineinzuwerfen, als eine mächtige Schere, welche stark der einer Krabbe ähnelte, das Tor von innen aufzubrechen versuchte.
Die Helden machten sich bereit für den Kampf und öffneten das Tor, doch was sich nun aus der Dunkelheit schälte, hätten sie in ihren düstersten Albträumen nicht erwartet.
Es war eine etwa drei Meter große Kreatur, mit vier Insektenartigen Beinen, riesigen Hummerscheren und einem Kopf, an dessen Unterseite Unmengen an giftigen Tentakeln hingen.

Die Drei hatten alle Mühe die Bestie im Zaum zu halten und zu allem Überfluss gingen langsam Adams Pfeile zur Neige. Das Monster hielt seinerseits die Helden davon ab ihm ernsthaft zu Schaden, indem es sie mit seinen Scheren packte und sie mit dem paralysierendem Gift seiner Tentakel ausbremste.
Nur knapp konnten Sie das Monster in die Eingangshalle zurücktreiben und ihm den Garaus machen.
Während sie sich einen Moment der Ruhe gönnten keimte eine unangenehme Frage in ihnen auf.

Welche Monster mochten noch in der Finsternis lauern?

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Mihandro

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